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Architektur auf Ibiza

Ibiza verfügt über eine pure Architektur, kompromisslos und funktional. Sie ist eine Lösung für konkrete Bedürfnisse und das Ergebnis vieler Jahre des im Gleichgewicht mit der Natur lebenden Menschen. Die Bauten sind nüchtern und schlicht gehalten, getüncht in makellosem Weiß.

Puig de Missa von Santa Eulària des Riu
Turm des Savinar mit Ausblick auf die Es Vedrà Felsinsel
Traditionelle Erbauung von Can Pere Mosson
Kirche von Sant Antoni de Portmany
Kirche von Sant Josep de sa Talaia
Turm von Sa Sal Rossa
Kirche von Es Cubells
Kirche von Sant Jordi de Ses Salines
Puig de Missa von Sant Miquel de Balansat
Kirche von Sant Joan de Labritja
Turm von d'en Valls
Gezeichnete Hausterrasse von Josep Lluís Sert auf der Urbaniesierung Can Pep Simó

Die ibizenkische Architektur wurde zur Quelle der Inspiration für große Architekten, die sich auf Ibiza niedergelassen hatten. Ende der 20-ger Jahre haben die deutschen Dadaisten und Bauhaus-Schüler einen der großen Vertreter der modernen Architektur, Le Corbusier, auf die Insel eingeladen, damit er die einzigartigen Häuser studierte.

Die alten Ibizenker hatten eine bereits sehr fortgeschrittene Vorstellung von Architektur. Sie erstellten Module aus Kalk und Stein als Ausgangsform, die bei einem Familiennachwuchs einfach durch Anbau erweitert wurden. Auf diese Weise hat man ein sehr funktionales Wohnhaus, ästhetisch schön und ein extrem modernes Konzept. Während des Tourismusbooms verhalf dies den Einheimischen, parallel zu der Einflussnahme der Besucher einen unabhängigen Lebensstil zu pflegen.

Als die Katalanen die Moslems unter Madina Yabisa von der Insel vertreiben, wird Ibiza unter kontinuierlichen Plünderungen zum Ziel der Türken und Berber. Der Bau der Stadtmauer beginnt und die Wehrtürme werden entlang der Küsten errichtet. Von dort wird das Meer nach Piraten abgesucht. Einige dienten als Zufluchtsstätte, doch die meisten Einwohner schützten sich in den Kirchen.

Die Kirchen von Ibiza sind einzigartig in der Welt, da sie wie Festungen konzipiert wurden. Erbaut zwischen dem 14. und 18. Jhd., sind sie ein bezeichnendes Beispiel von Schlichtheit. Die Formen der Kapelle, des Kirchenschiffs, des Altarraums, des Glockenturms, der Mauern und der Säulengänge werden miteinander in Einklang gebracht.

Alle Kirchen befinden sich jeweils im Ortszentrum und beherrschen den Alltag in jeder Stadt: Sie sind der Treffpunkt vieler Einwohner und dienen als Plattform und Bühne für Versammlungen, Patronatsfeiern und Konzerte unter freiem Himmel. Die Kirchen sind Teil des reichen Kulturerbes und Ursprung des architektonischen Erbes der Ibizenker.

 

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